Klee – Essbare Blüten im Porträt

Klee

Klee (Rotklee/Wiesenklee, Trifolium pratense)

Familie

Hülsenfrüchtler

Blütenfarbe

Rot, Rotviolett

HÖHE

10 – 40 cm

Hauptblütezeit

Mai – September

PFlanzenart

meist ausdauernde krautige Pflanze, selten ein- oder zweijährig

Standort

bevorzugt sonnig, nährstoffreich, frisch

Duft

leicht nach Nektar duftend

Vorbereitung

Für den Frischverzehr werden die roten Einzelblüten ausgezupft und alle Grünteile entfernt. Für die Zubereitung von Tee und dem traditionellen Klee-Wein und -Likör werden die ganzen Blütenköpfe verwendet, wenn vorhanden frisch, sonst getrocknet.

Geschmack und kulinarische Verwendung des Klee

Der Geschmack von Kleeblüten wird als „erbsenähnlich“ beschrieben, durch den Nektar ist er auch leicht süßlich. Auf jeden Fall haben die Blüten „Biss“ und sind so eine spannende Zutat in (Salat-)saucen. Sie können dekorativ über Salate, Kräuter- und Gemüsesuppen, Sandwiches und Fruchtdesserts gestreut oder in Butter, Frischkäse und Dips eingerührt werden. Auch machen sie sich in Eiswürfeln gut. Ganze Blütenköpfe können süß-sauer eingelegt werden und so als Beigabe zu Gemüse und Käse dienen.

Varietäten für die Küche

Der Weiß-Klee (Trifolium repens) kann gleichermaßen in der Küche verwendet werden wie der Rotklee. Auch die frischen Blüten des Wald-Sauerklees (Oxalis acetosella), der nicht mit dem Rotklee verwandt ist, sind mit ihrem erfrischend säuerlichen Geschmack in Maßen essbar.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch „Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen“